Mai 2021

Anja Janiks "Memories"

Viele Jahre hat Anja Janik mit unterschiedlichsten Farben, Malgründen und Techniken experimentiert. Von aufwändigen Radierungen über nur langsam trocknende Ölfarbe gelangte sie zu Bleistiftzeichnungen in verschiedenen Stärken und Härtegraden. Seitdem ist der Zeichenstift ihr ständiger Begleiter.

 

Die leidenschaftliche Tänzerin – von Ballett über Jazz Dance und Standard bis hin zu Tango Argentino – hat sich viele Jahre künstlerisch mit dem Thema Tanzen befasst, bevor sie sich aktiv für den Rollstuhl-Tanz begeistern konnte.

 

Das Thema „Memories“ hat die Dülmener Künstlerin eher zufällig entdeckt, als über WhatsApp dazu aufgerufen wurde, Kinderfotos im eigenen Status zu posten. So schrieb sie viele Teilnehmer an und bat darum, diese Fotografien aus den 50er bis 80er Jahren vermalen zu dürfen. Die Ergebnisse sind nun in einer berührenden Ausstellung im Atelier Gabriele Spitthöver zu sehen. In jedem ihrer Bilder spürt man, wie sehr ihr die figürliche Malerei am Herzen liegt, aber auch, wie gemalte Szenerien doch ganz anders daherkommen als die ursprünglichen Fotografien. Sie sind geprägt von Interpretation und Emotion.

 

Viele Besucher werden sich an ähnliche Szenen ihrer Kindheit erinnert fühlen. Vielleicht ist der Eine oder Andere ja auch dabei, der ein eigenes Bild mitbringt, um es von Anja Janik malen zu lassen, wie das schon etliche Leute vor ihnen getan haben, indem sie Anja beauftragt haben, Tiere, Pilze oder auch andere Ideen auf Leinwand, Holz oder andere Malgründe umzusetzen.

 

Hier einige Impressionen...

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